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Yoga Blog

Willkommen auf unserem neuen Yoga Blog. Hier erhaltet ihr persönliche Ansichten und Einsichten, aber auch empfehlenswerte Termine im Rhein-Main-Gebiet

14. Februar 2012
Aktuelle Entwicklungen im Anusara Yoga

Immer wieder werde ich gefragt: "Welchen Yogastil unterrichtest du denn?" Meine Antwort kann nur lauten: YOGA!
Es gab Zeiten, in denen ich der festen Überzeugung war, dass Anusara Yoga "mein" Yogastil sei.
Das war, bevor ich mit Fragen und Kritik alleine stehen gelassen wurde.
Ich habe mich dann dazu entschlossen, meine Yogapraxis aber auch meinen Yogaunterricht nur noch nach anatomischen und physiologischen Gesichtspunkten auszurichten. Das war vor ca. 3 Jahren.
Im Moment passiert in der Anusara Kula (Gemeinschaft) sehr viel. Das Unternehmen, dass laut eigener Angaben Umsätze im Millionen US-Dollar Bereich erwirtschaftet, ist aus dem Ruder gelaufen. Einige lizensierte Anusara Yoga Lehrer haben bereits ihre Lizenz zurück gegeben.
Ein sogenanntes "Commitee" berät zur Zeit darüber, wie es mit der Anusara community weitergehen soll. Der schillernde Star John Friend steht bei einigen in der Kritik.
Unsere Meinung dazu ist klar:
Wir als Lehrer möchten die Menschen, die zu uns kommen unterstüzen, ihren Weg zu gehen. Wir möchten ihnen Wege und Möglichkeiten aufzeigen. Den Weg beschreiten, muss jeder für sich selbst.
Das bedeutet für uns aber auch, dass die Menschen, die zu uns kommen und Yoga lernen möchten, im Mittelpunkt stehen müssen. Nicht unser Ego und auch nicht das wirtschaftliche Interesse.
Wir sind der Meinung, dass so mancher Trademark-Yogastil diesen Bezug so manchmal verliert. Aus diesem Grunde unterrichten wir einfach nur YOGA.


05. Juni 2011
Yoga Conference in Köln (28./29.5.2011) - The Power of Love - ein Rückblick

Um es kurz zu machen: Schön war es wieder mal!
In einem Raum mit 100 und mehr anderen Yogis und Yoginis, zusammen praktizieren, einfach nur Schüler sein. Zusammen lachen und schwitzen und die Batterien wieder ein wenig auftanken. Das ist es, was für mich die Yoga Conference jedes Jahr aufs neue wieder ausmacht.
Mark Whitwell begann den Tag mit uns mit dem Mantra: "Stop looking, start living!". Was er meinte war, dass es nicht zu suchen, nichts zu verbessern an uns gibt. Wir haben alles schon in uns. Wir müssen nur beginnen zu leben, es heraus zu lassen.
Danach besuchte ich Richard Hackenberg, der u.a. bei Airyoga in München unterrichtet. Auch wenn seine anatomischen Ausführungen an mancher Stelle etwas zu frei interpretiert waren, so sind seine Erklärungen zu den Yogapositionen umso präziser, die er dann auch immer anhand seiner netten Assistentin erläuterte.
Nach der Mittagspause war es endlich an der Zeit mal so richtig zu schitzen. Also begab ich mich in den Jivamukti Workshop mit Patrick Broome. Und ich sage Euch, JA, ich habe geschwitzt! So gut geschwitzt und gesungen und das ganze zu (teilweise) live Musik. Also wenn einem da nicht das Herz aufgeht, weiß ich auch nicht.
Bei Young Ho Kim habe ich nach einer ziemlich anstrengenden Yogapraxis am ende zu Peter Fox "meinen Speck geschüttelt". Glaubt ihr nicht? Ist aber so. Auch das ist Yoga. Sich selbst nicht so furchtbar ernst nehmen, mal Spaß machen und haben. Diese "Übung" habe ich spontan zu meiner neuen Lieblingsübung erklärt und übernommen. Danke Young!
Den Abschluss des Tages bildete eine Schulter-und-Nacken-Klasse bei Lucia Nirmala Schmidt. Ganz ruhig, ganz sanft. Augen rollen. Kiefer entspannen. AHhh tut das gut!

Vielleicht habt ihr jetzt auch ein wenig Lust bekommen auf Yoga, auf Yoga Conference, auf schütteln, lachen atmen, dehnen, spüren.
Es wird im nächsten Jahr wieder eine Yoga Conference geben: 25. - 28. Mai 2012. Geplant sind: Sir Edward Clark, Govinda Kai, Kino Mac Gregor, Dr. Günter Niessen, Todd Norian, Dave Stringer. Reseviert Euch den Termin, geht hin.
Und bis dahin: praktiziert Yoga! Kommt vorbei, zum schütteln, lachen, atmen, dehnen, spüren, entspannen, stärken.


17. März 2011
Yama und Niyama im täglichen Leben

Patanjali beschreibt in seinen Yoga-Sutras die Yama und Niyama als die beiden ersten Glieder des Yogapfades. Yama betrifft das Verhalten gegenüber unseren Mitmenschen, unserer Mitnatur und den Lebewesen. Niyama bezieht sich dahingegen auf dqw Alltagsverhalten.
Die fünf Yamas lauten: ahimsa (Gewaltlosigkeit), satya (Wahrheit, Aufrichtigkeit), asteya (nicht stehlen), brahmacarya (Handeln im Bewusstsein des Brahma), aparigraha (nicht horten).
Auf den ersten Blick finden wir also hier im Yoga Tugenden, die jeder so unterschreiben würde und die man auch in allen Weltreligionen verankert findet.
Aber was bedeutet das für unser tägliches Leben? Für das Leben, dass doch eigentlich erst stattfindet, wenn wir den geschützen Rahmen unseres Yogakurses verlassen und von der Matte ins Leben gehen?
Immer wieder begegnen mir "Ja, aber..."-Sager und zugegebenermaßen gehöre ich manchmal auch dazu. Aber ändern können wir nur uns selbst, niemals die anderen! Die Praxis des Hatha Yoga lehrt uns im Laufe der Zeit mehr Gelassenheit und Geduld zu entwickeln. Sie klärt unseren Blick und wir beginnen, ohne es wirklich anzustreben, Dinge anders zu betrachten. Dadurch ändert sich für viele Yogis ihr Leben. Viele werden Vegetarier, beginnen bewusster zu leben. Viele lernen, die Signale ihres Körpers besser zu deuten. Yoga gibt uns jeden Tag aufs neue Anregungen für das Leben draussen. Wir bei AspiriaYOGA wollen den Blick nach Innen richten, aber im Aussen leben. Mit beiden Beinen fest am Boden.


28. Dezember 2010
Bezuschussung der Kurse durch die Krankenkassen lt. § 20 SgB

Immer wieder werden wir nach einer möglichen Bezuschussung durch die Krankenkassen gefragt.
Hierzu möchten wir gerne folgendes erklären:
Eine Bezuschussung erhält nur, wer neben einer fundierten Ausbildung zum Yogalehrer/In, die min. 500 Stunden umfasst hat, zusätzlich über eine ERSTAUSBILDUNG in einem der folgenden Bereiche verfügt: medizinisch (Krankenschwester, Arzt), therapeutisch (Psychologe, Physiotherapie) oder pädagogisch (Kindererzieher, Lehrer).
So kommt es, dass zwar Lehrerinnen die vor vielen Jahren mal eine Ausbildung gemacht haben und über kaum noch eigene Yogapraxis verfügen bezuschusst werden, nicht aber Lehrer, denen diese Erstausbildung fehlt, die aber nicht nur eine sehr fundierte Yogalehrerausbildung besitzen, sondern sich auch noch ständig fortbilden und evtl. sogar selbst Lehrer ausbilden.

Auch stellt sich die Frage, warum die Krankenkassen einzelne Kurse bezuschussen, nicht aber dauerhafte Mitgliedschaften, obwohl doch klar ist, dass ein einzelner Kurs über 8 oder 10 Stunden niemandem wirklich dauerhaft etwas bringt. Sehr wohl aber die über einen längeren Zeitraum wöchentlich regelmäßige Teilnahme.

01. Dezember 2010
Vegetarische Lebensweise und Welthunger

Vegetarische vs. Fleisch-Ernährung. Ein beliebtes Diskussionsthema. Man kann dieses Thema auf vielen Ebenen diskutieren:
Vom gesundheitlichen Aspekt:
Bereits seit Jahren, bekommen wir eingetrichtert, dass eine gesunde Ernährung nur mit Fleisch und Milchprodukten möglich ist. Dementgegen stehen Aussagen von Medizinern, die belegen, dass es einen Zusammenhang von Verzehr tierischem Eiweisses und Darmkrebserkrankungen gibt.

Vom ethischen Aspekt
Bilder von Schlachttiertransporten lassen wohl niemanden kalt. Neben der generellen Frage des Fleischkonsums stellt sich also auch noch die Frage der Produktion.
Wenn schon Fleisch, dann bitte von einem Hof ihres Vertrauens!

Fleisch und Welthunger:
Mit dem ökonomischen Aspekt geht die Frage einher: Können wir uns die Ignoranz leisten, Fleisch in Übermaß zu produzieren, angesichts der Tatsache, dass viele Menschen auf der Erde verhungern?
Was nun hat das eine mit dem anderen zu tun?
Man benötigt ca. 7-10 kg Getreide um ein Pfund Fleisch zu produzieren. Wären nur 10% der Amerikaner Vegetarier, dann gäbe es 12 Millionen Tonnen mehr an Getreide um Menschen zu ernähren. Damit könnte man viele Millionen Menschen ernähren.
Ob uns das etwas angeht? Ich denke schon!


18. November 2010
Wie Yoga bei Stress helfen kann

Menschen sind in den letzten Jahren verstärkt Stress ausgesetzt. Die Ungewissheit am Arbeitsmarkt wird immer größer, damit einher gehen finanzielle Engpässe. Die Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren so rasant gewandelt wie nie zuvor. Gleichzeitig wird unser Leben immer artifizieller, also immer künstlicher. Die früher ganz natürlichen Körperbetätigungen fallen weg, dafür geht man ins Fitness Studio.
Dieser ganze Stress manifestiert sich irgendwann im Körper mit seinen typischen Symptomen: Ruhelosigkeit, körperliche und geistige Erschöpfung, Muskelverspannungen, geschwächtes Immunsystem, Überempfindlichkeit uvm.
Aufgrund der Stress-Symptomatik beginnt die Atmung sich zu veröndern. Sie wird flacher und kürzer. Dies wiederum kann die körperlichen Symptome noch verstärken. Ein Teufelskreis beginnt.

Diesen Kreislauf gilt es zu durchbrechen. Wir können das Leben "da draußen" nicht verändern! Aber wir können unsere Einstellung darauf verändern.
Wir bei AspriaYOGA setzen erstmal am Körper an. Wir richten den Körper wieder richtig aus und auf. Die Muskulatur wird gestärkt und gleichzeitig entspannt. Allein dadurch erlebt der/die Praktizierende einen Zustand von "gelöst sein". Auf diesen Lösen setzen wir eine gleichmäßige Atmung. Denn bei gleichmäßiger Atmung beruhigt sich auch unser Geist. Der Atem ist die Brücke zwischen Innen und Außen - also zwischen Körper und Geist. Richtet man die Aufmerksamkeit auf die Atmung und den Körper, dann kann der Wirbelwind des Lebens draußen noch so toben, wir bleiben innerlich einfach gelassener.

05. Oktober 2010

Yoga lindert chronische Rückenschmerzen
Unter diesem Titel veröffentlichte bereits 2006 das deutsche Ärzteblatt die Ergebnisse einer randomisierten Studie der University of Washington in Seattle. Mit freundlicher Genehmigung der Zeitschrift Viveka, möchten wir deren Artikel für Interessierte zur Verfügung stellen.
Yoga gegen Rückenschmerzen download

22. September 2010

Dave Stringer in Concert

Dave Stringer gibt ein Konzert im Frankfurt und das solltet ihr Euch nicht entgehen lassen:

2. Oktober 2010 um 20 Uhr Haus der Chöre, Frankfurt. (Kaiser-Sigmund-Strasse 47)

Dave Stringer bedeutet Yoga of Sound. Verpasst es nicht

Flyer zum Konzert

"Wir müssen uns immer wieder vergegenwärtigen, daß wir nicht frei sein werden, sondern bereits frei sind."