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über Yoga

Yoga ist eine jahrtausend alte Tradition und kommt aus Indien. Soweit sind die meisten sich noch einig.

Bei der Umsetzung in der heutigen Zeit, wie genau die Yoga Praxis auszusehen hat, scheiden sich die Geister.

Uns ist es wichtig, Yoga ohne Dogmen zu lehren und damit den Menschen Raum und auch Zeit zu geben "ihr eigenes" Yoga zu entdecken und zu entwickeln. Aus diesem Grund ist es für uns völlig in Ordnung, wenn jemand sich erstmal nur für den physischen Aspekt des Yoga interessiert, weil er/sie eine Bewegungsform sucht, die ihn kräftiger und gelenkiger macht. Wenn man lange genug Yoga praktiziert, kommt alles andere zu seiner Zeit - ganz von selbst.

Yoga ist eine Lebensphilosophie jenseits von Religionen.

Es ist uns ein wichtiges Anliegen Yoga in seinem kompletten Ansatz zu vermitteln. Natürlich kann man Yoga in seine Grundbausteine zerlegen: - Übungen zur körperlichen Ertüchtigung, Fitness und Gesundheit - Meditation zur Entspannung unseres gestressten Geistes. Doch um Yoga zu verstehen und zu praktizieren, muss man alles zu einer Einheit zusammen fügen.

Fragen zu Yoga und unsere Gedanken dazu

Yoga - eine Sekte oder Religion?

Yoga ist weder eine Sekte noch eine Religion. Yoga ist eine Lebens-Philosophie. Yoga kommt von dem Wort "Yui" (verbinden/vereinen). Der Übende möchte sich mit seinem "inneren Selbst", aber auch mit der Außenwelt verbinden und sich nicht mehr als isoliertes Wesen, sondern als Einheit des Ganzen zu erfahren. Je nach Yoga-Stil gehören dazu Körperübungen (Asanas), das Erlernen verschiedener Atemtechniken, sowie Meditation.

Welcher YogaStil ist der richtige für mich?

Heutzutage werden viele Yoga-Stile angeboten. Von ganz entspannten bis körperlich sehr fordernden. Manche lassen "OM" und Mantras weg, andere legen größten Wert darauf. Was ist nun richtig oder falsch?

Richtig oder falsch gibt es nicht. Finde heraus was dir gefällt! Geht nicht, gibt´s nicht. Der Übende muss lernen seine eigenen Grenzen zu akzeptieren und in diesem Rahmen zu üben. Dann kann (fast) jede(r) auch jedes Yoga erlernen. Ein guter Lehrer wird immer die entsprechende Unterstützung geben.

Yoga Lernen mit Video oder Buch

Es gibt wunderschöne und hilfreiche Bücher in denen Yoga-Übungen vorgestellt werden Allerdings empfiehlt es sich für Anfänger auf keinen Fall ausschliesslich mit einem Buch oder einem Video zu lernen. So lange unser Körper die Haltungen noch nicht verinnerlicht hat, ist der Unterricht bei einem Lehrer unabdingbar! Bücher können jedoch eine gute Inspirationsquelle und Ergänzung bieten, wenn man schon über eine Grundpraxis verfügt.

Bin ich nicht zu alt um noch Yoga zu lernen?

Man kann in jedem Alter mit Yoga beginnen. Natürlich sind für einen 60-jährigen nicht die gleichen Übungen gut wie für einen 20-jährigen. Ein ausgebildeter Yoga-Lehrer berücksichtigt immer die Konstitution seiner Schüler und wandelt Übungen entsprechend ab, und bietet selbst in einer Stunde mehrere Varianten an.

Die anderen sind viel besser als ich. Wie kann ich das aufholen?

Es gibt nichts aufzuholen! Im Yoga gibt es keinen Wettbewerb, weder mit anderen und auch nicht mit sich selbst. Es kann sein, das an einem Tag Asanas gut funktionieren und beim nächsten Mal Schwierigkeiten bereiten. Das ist OK. Unser Körper ist jeden Tag ein anderer. Die Asana-Praxis fördert unseren Gleichmut. Und damit ist Gleichmut, nicht Gleichgültigkeit gemeint. Gleichmut meint, die Zufriedenheit mit dem was wir in diesem Moment erreichen können. Ohne Frustration wenn es nicht klappt. Ohne überschwängliches Glück wenn es klappt. Asanas sind keine Ausdauertests! Wenn es zu anstrengend wird, nimm etwas Anspannung aus der Übung.

Vor dem Yoga-Unterricht nicht essen

Vor dem Yoga sollte man 2-3 Stunden nichts essen. Dies hat zwei Gründe: Zum Einen kann manchen Schülern bei den körperlich anstrengenden Asanas übel werden. Zum Anderen wird durch die Asanas eine innere Hitze erzeugt, die die Entgiftung anregt. Ist der Körper jedoch mit Verdauen beschäftigt, wird der Entgiftungsprozess behinder

"Wir müssen uns immer wieder vergegenwärtigen, daß wir nicht frei sein werden, sondern bereits frei sind."